Elective Course HS2018 | Topology | Walks into the unknown

Elective Course HS2018 | Topology | Walks into the unknown
January 21, 2018 Patrick Düblin

ABSTRACT

Wir untersuchten das Gehen als Mittel der Kritik von urbanen und suburbanen Räumen und führen eigene ‚Walks‘ durch, um unsere Geh- und Sehgewohnheiten zu unterwandern. Ziel war, das Altbekannte neu zu erfahren, Grenzen zu überschreiten und neue, unkonventionelle Wege zu gehen.

GUESTS

Stalker, represented by Francesco Careri, Giulia Fiocca and Lorenzo Romito

Jacqueline Parish, Tiefbauamt Zürich, Leiterin Gestaltung Stadträume

TEACHING TEAM

Prof. Christophe Girot, Patrick Düblin, Isabelle Fehlmann

STUDENTS

Hanna Vera Baumann, Annamaria Paola Bonzanigo, Hannah Ulla Kaiser, Joos Dimitri Kündig, Sina  Lengerer, Elias Luzi, Elena Ursula Pibernik, Nadia Michaela Raymann, Silvio Flurin Rutishauser, Caroline Beatrice Schwarzenbach, Larissa Belinda Strub

CONTACT

Patrick Düblin

Auf Abwegen. Spaziergänge ins Ungewisse

Mithilfe alter Karten, Luftbildaufnahmen und Umherschweifexperimenten kann man die bisher fehlende Kartographie der Einflüsse nachzeichnen, deren Unzuverlässigkeit (…) heute nicht grösser ist als die der ersten Seekarten, nur mit dem Unterschied, dass es nicht mehr darum geht, beständige Kontinente genau abzugrenzen, sondern die Architektur und den Urbanismus zu verändern.” – Guy Debord

In unserem Alltag sind wir ständig unterwegs. Unsere gängigen Wege sind dabei derart selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen. In diesem Wahlfach möchten wir solche Sehgewohnheiten unterwandern und unsere Wahrnehmungsmuster bewusst manipulieren. Ziel ist, das Altbekannte neu zu erfahren, Grenzen zu überschreiten und neue, unkonventionelle Wege zu gehen.

Seit den Flaneuren des 19. Jahrhunderts, welche die Stadt wie eine Landschaft durchstreiften, ist das Gehen immer wieder als Mittel zur Kritik von urbanen und suburbanen Räumen verstanden und angewandt worden. Mit diesem historischen Wissen im Hinterkopf werden wir zeitgenössische Konzepte wie diejenige des Stalker-Kollektivs um den Architekten Francesco Careri selber erproben. Neben individuellen ‚Walks’ im Raum Zürich driften wir an einem Workshop-Tag unter der Leitung von Francesco Careri durch die Limmatstadt.